Wir können unser Geld nur einmal ausgeben

Gute Konjunktur, wenig Personal, die Digitalisierung, gesellschaftliche Veränderungen, neue Anforderungen an Führungskräfte.

Themen die wohl nicht nur das Handwerk um sondern die gesamte Wirtschaft beschäftigt.

Alle diese Dinge gehen unsere Kunden nichts an, vermutlich interessiert sich der Kunde auch nicht dafür und vor allem hat er uns nicht angerufen damit wir ihm ins Ohr heulen wie überfordert wir schon mit uns sind!

Es werden Lösungen erwartet!!!!

Die Komplexität der Dinge nimmt scheinbar täglich zu und entwickelt sich für viele zu einem tödlichen Strudel!

Amazon, Aida, Auto oder einfach nur Leben.

Jahrelang hat die breite Masse im Handwerk untereinander einen Verteilungskampf geführt!
Keiner hat dem anderen auch nur das schwarze unterm Fingernagel gegönnt!

Man war damit so beschäftigt das man nicht bemerkt hat, dass sich Dinge verändert haben und der Kunde aus anderen Branchen umgarnt, für sich gewonnen wurde und wird.

Unser Wettbewerb ist nicht mehr unser Wettbewerb!

WIR sollten dringend unser Hierarchiedenken ablegen und gemeinsam Lösungen entwickeln!

Damit sind nicht nur die Handwerksbetriebe untereinander gemeint sondern vielmehr einen Schulterschluss aus Handwerk, Handel und Industrie!

Wenn wir hier über Themen wie Digitalisierung reden, reden wir nicht über den existenzsichernden Fortschritt sondern wir reden über unsere Angst vor der Veränderung die uns scheinbar lähmt.

Der Abschwung für die Branche kommt! Und das Handwerk leitet ihn selber ein!

Ich stelle im Kundendialog oft fest, dass Kunden frustriert sind weil die Gewerke keine Lösungen bieten,  nicht zu hören und einfach nur im Stress sind! Die Kommunikation mangelhaft ist und jeder das einfache Geschäft will.

Hinzu kommt die negative Berichterstattung aus den Medien über lange Wartezeiten, Unzuverlässigkeit, hohe Preise und fehlende Fachkräfte.

Die Frustration ist zum Teil so groß das der Potenzielle Kunde sein Geld lieber für eine Kreuzfahrt ausgibt und nur noch das nötigste oder nichts mehr anwendet.

Der Kunde gibt sein Geld da aus wo er sich verstanden und sicher fühlt und wenn das im Handwerk nicht möglich ist, bekommt das Geld jemand anders.

Es ist nun nachhaltiges Handeln gefragt und keine panischen Schnellschüsse.

Wenn wir wissen das wir nichts wissen ist der erste Schritt getan.

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